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eine Ausstellungssprechung

03. Mai 2013, 19 – 23 Uhr

Das kuratorische Team führt die Gäste durch den Abend: eine Ausstellungssprechung

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Rückblick. Die ›Ausstellungssprechung‹ untersuchte laute und leise Verhältnisse zwischen Text und Bild, Sagen und Zeigen, Sprechen und Schreiben, Schreiben und Zeichnen, zwischen Sehen und Lesen, Zuschauen und Hinhören. Nach den Vorworten folgten drei kurze Bildbefragungen. Barbara Köhlers Lesung ›Schriftstellen‹ schärfte die Aufmerksamkeit der Besucher für die skulpturale Präsenz von Sprache, bevor zwei der Kuratoren mit dem Publikum die Werkkonstellation zwischen Carlfriedrich Claus und Gregor Gleiwitz diskutierten. Danach folgte die Installation einer Wandmalerei des Argentiniers Fabian Marcaccio. Nach der Pause sammelte sich das Publikum um einen Tisch mit kleinen Dingen: Die Autorin Lisa Spalt las aus ihrem Buch ›DINGS‹. Es folgte ein Künstlergespräch über die Arbeiten von Sandra Boeschenstein, Simon Dybbroe Møller, Nikola Röthemeyer und Fabian Marcaccio. Nach einem Interview mit Lisa Spalt klang der Abend mit dem Film ›Girl Chewing Gum‹ von John Smith aus.

Fr, 03. Mai / Verhau* Vol. 2

Verhau* Vol. 2
eine Ausstellungssprechung

Fr, 03. Mai 2013
19 – 23 Uhr

Am Freitag, 3. Mai, laden wir zu einer ›Ausstellungssprechung‹ ins Magazin4 ein. Der vor gut einem Monat eröffnete ›Verhau*‹ mit 50 Werken von 50 internationalen Künstlern liefert an diesem Abend die Basis, für laute und leise Verhältnisse zwischen Text und Bild, zwischen Sagen und Zeigen, zwischen Sprechen und Schreiben, zwischen Schreiben und Zeichnen, zwischen Sehen und Lesen, zwischen Zuschauen und Hinhören. Im Laufe des Abends werden das Haus, die Architektur, der Ausstellungsraum ebenso zum Sprechen gebracht wie verschiedene Werke aus dem ›Verhau*‹. Es werden Dinge zu zeigen, zu sagen und zu hören sein, die im ›Verhau*‹ bereits vorhanden sind, aber durch die Geschehnisse des Abend in ihrer Erscheinung und Wirkung transformiert werden. Den Besucher erwarten Malereien, Skulpturen, Fotografien und Videos, Künstlergespräche, Diskurse und Lesungen. Die Anschaulichkeit der Sprache trifft auf die Genauigkeit der Bilder und umgekehrt.

Wir würden uns freuen, Sie bei der ›Ausstellungssprechung‹ als Zuschauer wie als Zuhörer begrüßen zu dürfen.

 

Verhau* Vol. 2

eine Ausstellungssprechung
[an exhibition discourse]

Fri, May 3rd, 2013

7-11 p.m.

We invite you to an exhibition discourse in Magazin4 on Friday, May 3rd.. ›Verhau*‹, which opened little more than a month ago. The 50 works by 50 international artists provides the basis for this evening with a boisterous and subdued relationship between text and image, between expression and indication, between speaking and writing, between writing and drawing, between looking and reading, between watching and listening. During the course of the evening the different artworks of ›Verhau*‹ as well as the building, the architecture and the exhibition space will be made to communicate.
There will be things to show, to discuss and to hearken that already exist in ›Verhau*‹, but through the happenings of the evening their appearance and impact will be transformed. Painting, sculpture, photography and video, artist talks, discourses and lectures are to be expected. The distinctness of the language meets the clarity of the pictures and vice versa.

We appreciate and welcome you to the ›exhibition discourse‹ as spectator and as listener.

24. März 2013 / John Beech, Frank Berger

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Die erste Inszenierung

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eine Ausstellungsaufführung

22. März 2013, 19 – 23 Uhr

Das kuratorische Team führt die Gäste durch den Abend: eine Ausstellungsaufführung

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Aufbau: Verhau* Vol. 1

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Fr, 22. März / Verhau* Vol. 1

Verhau* Vol. 1
eine Ausstellungsaufführung

Fr, 22. März 2013
19 – 23 Uhr

›six memos for the next …‹ unternimmt den Versuch, Begegnungen zwischen Kunstwerk, Künstler und Publikum ebenso lustvoll wie präzise neu zu denken. Die Startphase bestimmt ein ›Verhau*‹ mit fünfzig Werken von fünfzig Künstlern, aus dem das kuratorische Team (Wolfgang Fetz, Jörg van den Berg mit Sandra Boeschenstein, Barbara Köhler, Schirin Kretschmann und Tilo Schulz) bis zum Sommer immer neue Inszenierungen entwickelt. Der Besucher begegnet in dieser Zeit ständig neuen Konstellationen.

Den Einstieg markiert eine Ausstellungsaufführung mit Bild, Text und Ton: das Publikum sitzt oder steht zu Beginn im ‚leeren‘ Ausstellungsraum; Werke werden dem ›Verhau*‹ entnommen und im Ausstellungsraum positioniert; die Künstler sind teilweise vor Ort und führen ihre Werke auf; die Kuratoren übernehmen Inszenierung und Moderation;
das Publikum reagiert auf das, was sich zeigt. „Es ist die leibliche Ko-Präsenz von Akteuren und Zuschauern, welche eine Aufführung allererst ermöglicht, … Damit eine Aufführung stattfinden kann, müssen sich Akteure und Zuschauer für eine bestimmte Zeitspanne an einem bestimmten Ort versammeln und gemeinsam etwas tun.“ (Erika Fischer-Lichte)

Wir würden uns freuen, Sie bei der Ausstellungsaufführung begrüßen zu dürfen!

 

Verhau* Vol. 1

An exhibition performance

Fri, March 22nd 2013
7-11 p.m.

›six memos for the next …‹ undertakes the attempt to rethink the encounters between artwork, artist and audience precisely and with relish. The launch is defined by ›Verhau*‹ which contains fifty works by fifty artists. The curatorial team (Wolfgang Fetz, Jörg van den Berg mit Sandra Boeschenstein, Barbara Köhler, Schirin Kretschmann und Tilo Schulz) is going to perpetually generate new stagings until summer. The visitor constantly faces new constellations.

The entrance is marked by an exhibition performance with picture, text and sound: in the beginning the audience sits or stands in an ‘empty’ exhibition space; works are taken from ›Verhau*‹ and are positioned in the exhibition room; some artists are on-site and perform their works; the curators take over the staging and moderation; the public reacts on what transpires. “It is a corporal co-presence of protagonists and audience who in the first place facilitate a performance, … In order for a show to take place, the protagonists and the public gather at a certain place and do something together for a certain timespan.” (Erika Fischer-Lichte)

We appreciate and welcome you at the exhibition performance!

Verhau*

Verhau* Vol. 1– 3
50 Werke, 50 Künstler

A   Nevin Aladağ, Sonja Alhäuser   B    John Beech, Frank Berger, Blablabor (Annette Schmucki und Reto Friedmann), 
Sandra Boeschenstein, Reto Boller   C     Carlfriedrich Claus, Elizabeth Cooper   D   Simon Dybbroe Møller, Thea Djordjadze   G     Federica Gärtner, Patrycja German, Gregor Gleiwitz, Julia Gröning   H   Thomas Helbig, Rodrigo Hernández, Diango Hernández   J   Sven Johne   K   Barbara Köhler, Schirin Kretschmann, Gary Kuehn   L   Peter Land, Sigalit Landau, Louise Lawler, Delaine Le Bas, Steffen Lenk, Thomas Locher   M   Fabian Marcaccio, Jeff McMillan, Martin Mele, Alexej Meschtschanow, Allison Miller   

N   Bessie Nager   P   Leta Peer, Manfred Pernice, Helena Pho Duc, Platino, Agnieszka Polska

   R   Cornelia Renz, Nikola Röthemeyer, Kilian Rüthemann

   S   Ulrike Almut Sandig, Tilo Schulz, David Semper, John Smith, Lisa Spalt   T   Sue Tompkins

   W   Michael Wesely, Andrea Wolfensberger   Z   Unica Zürn

22. März – 06. Oktober 2013
Di bis So 14 – 18 Uhr

Sven Johne. The Greatest Show on Earth

2011, HD Video, 22:56 min
07. – 22. März 2013, Di bis So 14 – 18 Uhr

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Die Zirkusbühne ist nach wie vor Sehnsuchtsort unterschiedlichster Traumwelten. In Sven Johnes ›The Greatest Show on Earth‹ wird sie zur Daseinsmetapher. Ein Mann, gut ausgeleuchtet auf einer Bühne spricht im Duktus zwischen Conférencier, Moderator und Anheizer zu einem Publikum, das man nicht sieht. Er kündigt eine Attraktion nach der nächsten an und scheint ganz dem Diktat einer Ökonomie der Aufmerksamkeit unterworfen, die nach immer neuen Sensationen, immer weiterem Wachstum giert. Sehr bald aber wecken seine Ankündigungen eher Zweifel und Unbehagen, alles erweist sich als Schein. Sein sich nicht einlösendes ‚Höher, Schneller, Weiter‘ mutiert zur Metapher einer gesellschaftlichen Verfasstheit, deren Lust an erregenden Ereignissen, Luxus und spekulativem Gewinn zunehmend von Überdruss und einem Ge-fühl der Leere begleitet wird.

Sven Johnes Arbeit markiert den Einstieg zu dem vom Magazin4 auf zwei Jahre hin angelegten Projekt ›six memos for the next …‹. ›The Greatest Show on Earth‹ ‚fungiert‘ dabei als vorgezogene Ansage zum ›Verhau*‹: 50 Werke, 50 Künstler. Aus diesem Konvolut von 50 Werken speisen sich bis zum Sommer unterschiedliche Inszenierungen und Ereignisse. Am 22. März (19 bis 23 Uhr) beginnt dieses ‚Zeigespiel‘ mit einer Ausstellungsaufführung.

 

Sven Johne. The Greatest Show on Earth  

2011, HD Video, 22:56 min

March 7th – 22nd 2013, Tue – Sun 2-6 p.m.

The circus arena is still a place of desire and of different dream worlds. In Sven Johne’s ›The Greatest Show on Earth‹ it becomes a metaphor of being. A man, well illuminated on a stage, talks in the cadences between master of ceremonies, moderator and carnival barker to an invisible audience. He announces one attraction after the other and everything appears subjected to the bidding of an economy of attention that always lusts for new sensations, aggrandizement. Rather quickly his proclamations arouse doubts and discomfort, everything turns out to be illusoriness. The vanity of modernity, the concept of ‘Higher, Faster, Further’, mutates into a metaphor of a societal condition that craves exciting competitions, luxury and speculative earnings, the accumulation is accompanied by weariness and a feeling of emptiness.

Sven Johne’s work marks the introduction to Magazin4’ s project >six month for the next< which is installed to run for two years. ›The Greatest Show on Earth‹ ‘serves’ as an advanced announcement to ›Verhau*‹: 50 works, 50 artists. Different stagings and events will emerge from this convolution of 50 works until summer. On March 22nd (7-11 p.m.) this ‘showgame’ will start with an exhibition performance.